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Meine Themen für Klosterlechfeld

Foto: CC BY-SA Rudolf Schneider

Wenn man Bürgermeister einer kleinen Gemeinde, mit dörflichem Charakter und Traditionen auf der Basis von konservativen und christlich geprägten Strukturen in Bayern werden will, braucht man sicherlich einige Grundvoraussetzungen: man sollte katholisch, Mitglied in der CSU, in dem Ort geboren und entweder im Schützenverein oder bei der freiwilligen Feuerwehr engagiert sein. Nun, ich erfülle keines dieser Kriterien und dennoch wage ich mich an diese Aufgabe heran.

Hier fällt mir ein Zitat von Anselm Glück ein, der in seinem Büchlein „Das kleine Buch zum wahren Glück“ geschrieben hat: Wir sollen die Aufgabe entdecken, die uns aufgetragen ist. Es geht darum, dass wir unsere Sendung erkennen. Der weite Weg ist der Weg den alle gehen. Du mußt deinen ganz persönlichen Weg finden.

Genau hierin sehe ich meine Berufung Ihr nächster Bürgermeister in Klosterlechfeld zu werden. Ganz am Anfang, sozusagen als Basis muss die innerliche Einstellung stehen, sich voll und ganz in den Dienst der Sache stellen zu wollen. Das bedeutet nicht, in blindem Aktionismus jeder Strömung wie ein Getriebener hinterher zu laufen. Nein, es geht darum, sein Tun und Handeln an den Bedürfnissen der Menschen einerseits und an dem finanziellen Spielraum andererseits auszurichten. Die Bürgerinnen und Bürger mit zu nehmen auf eine Reise, die sicherlich mitunter beschwerlich, aber vor allem ehrlich und transparent sein sollte.

Hierin bestärkt mich auf meinem Weg vor allem auch mein Glaube und die vielen kraftvollen Menschen, denen ich in den letzten zehn Jahren in Klosterlechfeld begegnet bin.

Insbesondere die persönlichen Gespräche am Stammtisch, beim Bäcker und Metzger oder auf der Strasse haben mir gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger genau diesen Anspruch auch artikulieren.

Klosterlechfeld ist eine ausgesprochen sympathische Gemeinde. Mit den bescheidenen Möglichkeiten ist es den verantwortlichen Gemeinderäten gelungen, den dörflichen Charakter sowie das von Vereinsleben geprägte Bild zu bewahren – eine ganz große Leistung.
Dennoch stehen einige wichtige Themenschwerpunkte für die Zukunft an, die Lösungsmodelle und konkrete Handlungsoptionen fordern, um den eingeschlagenen Weg für die kommenden Generationen nicht zu verlassen. Hierbei ist es mir ganz besonders wichtig, dass die Voraussetzungen für junge Familien und unserer älteren Generation verbessert und an die wachsende Infrastruktur angepasst werden.

Ich freue mich auf diese Herausforderung, die ich mit dem nötigen Respekt für das Amt, mit christlichen Selbstverständnis, Ausdauer und Mut auskleiden möchte, dazu benötige ich Ihr Vertrauen und Ihre Stimme am 16.März diesen Jahres.

3 Kommentare

Über Ihre Anregungen und Fragen zum Thema freue ich mich. Sie können sie öffentlich als Kommentar schreiben oder mir eine Nachricht senden.

  1. # 1 Avatar Bindacz-Liebert
    schreibt am

    Sehr geehrter Herr Schneider,

    für die kommende Stichwahl alles Gute. Meine Stimme haben Sie bereits mit meinen Briefwahlunterlagen erhalten.
    Bewusst votiere ich gegen den CSU-Kandidaten, der womöglich ein geeigneter Kandidat sein könnte, aber mir leider zuviel „C“ vertritt. Kirche und Staat sind strikt zu trennen. Religion ist Privatsache. Mein Wunsch an Sie, bitte kehren Sie nicht zu sehr Ihr christliches Wertemonopol aus der Mottenkiste, sondern üben Sie Mensch sein, das ist genug Anspruch und wirkt verbindlich für Jedermann.

    Mit bestem Gruß

    Gerhard R.Bindacz-Liebert

  2. # 2 Avatar Gerhard R. Bindacz-Liebert
    schreibt am

    Herzlichen Glückwunsch für Sie und Klosterlechfeld.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gerhard R. Bindacz-Liebert

  3. # 3 Avatar Rudolf Schneider
    schreibt am

    Hallo Herr Bindacz- Liebert,

    vielen Dank für Ihre Anregungen und guten Wünsche.
    Sorry, aber es mußte sich alles erstmal setzen.
    Ich versuche meinen Weg zu finden, versprochen.

    Ihr

    Rudolf Schneider

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